Hauptartwork des Pokémon
Allgemeine InformationenTypGiftNational-Dex#023 (vor IX)
#0023Johto-Dex#050Kalos-Dex#037 (Gebirge)Alola-Dex#061 (USUM)Paldea-Dex#018 (Kitakami-Dex)FähigkeitenBedroher
Anspannung (VF)Fangen, Training und ZuchtFangrate255 (43.9 %)Start-Zutraulichkeit50Geschlecht50% ♂ 50% ♀Ei-GruppenFeld, DracheEi-Zyklen20EP bis Lv. 1001.000.000ErscheinungKategorieSchlangen-PokémonGröße2,0 mGewicht6,9 kgFarbeViolettSilhouetteFußabdruck
Ruf
i
Aussehen und Körperbau
Rettan ist ein mittellanges, schlangenähnliches Pokémon, das gelb und violett erscheint. Vom Kopf bis etwa zum ersten Viertel des Körpers ist diese violette Färbung vorhanden. Eine Ausnahme bildet ein Ring, der in gelber Farbe gehalten, unterhalb des Kopfes, zu sehen ist. Ungefähr nach diesem Viertel des Körpers beginnt sich die Bauchseite des gelb zu färben, während der Rücken und die Seiten violett bleiben. Ferner ist die Schwanzrassel gelb gehalten. Verteilt am Körper sind sechs schwarze dünne Streifen zu je einem Paar vorhanden. Der Kopf ist eher rundlich gehalten. Das Gift-Pokémon verfügt über zwei ovale, Augen, die sich aus gelber Lederhaut und schwarzen, äußerst schmalen Pupillen zusammen setzen. Über dem relativ großen Maul sind zwei Nasenlöcher zu erkennen. Rettan besitzt eine breite das Maul ausfüllende Zunge. Schließlich ist am Körperende die Schwanzrassel zu erkennen.
In der schillernden Form sind die violetten Körperareale olivgrün.
Attacken und Fähigkeiten
Das Gift-Pokémon Rettan kann größtenteils Angriffe von Typ Gift verwenden. Es kann giftige Stacheln schießen, Säure speien oder mit Müll werfen. Abgesehen von den Gift-Attacken kann es Schlammbomben verschießen oder den Gegner umwickeln, bis er k. o. geht.
Rettan ist in der Lage den Gegner so zu bedrohen, dass dieser eingeschüchtert wird. Zudem kann es sich selber von Statusproblemen heilen und es ist ihm möglich den Gegner so sehr anzuspannen, dass dieser keine Beere mehr verträgt.
Verhalten und Lebensraum
Rettan ist als einer der größten Fressfeinde aller heimischen Vogel-Pokémon bekannt. Es schlängelt sich lautlos durch das Gras und sucht ständig nach deren Eiern, um diese aufzufressen. Besonders häufig wird es in der Kanto- und in der Johto-Region, teilweise aber auch in Kalos und Alola angetroffen. Beim Verschlingen von Eiern oder größerer Beute hängt es seinen Kiefer aus, um diese am Stück zu verschlingen. Bleibt ihm dabei zum Beispiel ein Ei in der Kehle stecken, verliert es kurz das Bewusstsein. Die Gegenwart von Beute kann Rettan mit seiner Zunge wahrnehmen. Es ist nach einem ausgiebigen Beutezug zu schwer, um zu kriechen. Deshalb rollt es sich im Anschluss zusammen und ruht sich aus. Rettan rollt sich generell zu einer Spirale zusammen, wenn es sich ausruht. Aus dieser Haltung kann es blitzschnell auf Bedrohungen aus allen Richtungen reagieren, indem es seinen Kopf hebt. Es umwickelt zudem sehr gerne Äste, wenn es schläft. Bei seiner Geburt hat es noch kein Gift, was seine Bisse harmlos macht. Mit zunehmendem Alter wird Rettan dann immer länger.
Die Gegenwart von Beute oder Gefahr nimmt es generell mit seiner hervorschnellenden Zungenspitze wahr. Als Lebensraum bevorzugt es hohes Gras, in dem es sich verstecken und seine Beute aus dem Hinterhalt angreifen kann. Bei Geburt hat es noch kein Gift. Sein Biss ist zwar schmerzhaft, aber generell harmlos. Mit dem Alter wird der Körper dieses Pokémon immer länger.
Zucht und Entwicklung
Rettan ist ein Basis-Pokémon und die Vorentwicklung von Arbok. In den Spielen wird diese Entwicklung durch das Erreichen von Level 22 ausgelöst. Im Laufe seiner Entwicklung nimmt Rettans Körper um 1,5 m an Länge zu. Die großen, gelben Augen bilden sich zudem zurück und seine flächige Zunge weicht einer schlangentypischen, gespaltenen Zunge. Arbok zeichnet sich im Gegensatz zu seiner Vorentwicklung vor allem dadurch aus, dass es mithilfe von verlängerten Halsrippen und besonders lockerer und flexibler Haut im Halsbereich in der Lage war, seine Nackenhaut zu einer Haube auszubreiten. Auf dieser befindet sich nun ein auffälliges, zur Abschreckung dienendes Muster, das sich regional unterscheidet. Zudem besitzt Arbok sehr ausgeprägte und deutlich sichtbare Giftzähne. Die Rassel an Rettans Schwanz ist allerdings komplett verloren gegangen. Die Schuppenfarbe Rettans wird außerdem nach seiner Entwicklung etwas blasser.
So stellt die Entwicklung Rettans den Übergang von einer Schlangenart in eine andere dar: Während Rettan noch aus einer Mischung aus Ringhalsnatter und Klapperschlange
basiert, stellt Arbok eine Brillenschlange
dar.
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